schwangerschaftsberatung-header.jpg Foto: D. Ende / DRK e.V.
FamilienhilfeFamilienhilfe

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Familienhilfe

Ansprechpartner

Birgit Schleinig
Leitung
b.schleinig@drk-stendal.de

Elfi Kobielski
e.kobielski@drk-stendal.de

Kinder- und Jugendhäuser
„Anne Frank“
Heerener Straße 29
39590 Tangermünde

Telefon: 039322 | 72 21 10
Fax: 039322 | 72 21 30

Wir freuen uns, dass Sie sich für das Konzept unserer Familienhilfe interessieren. 

  • 1. Art der Einrichtung

    Das Angebot ist eine lebens- und ressourcenorientierte, intensive ambulante Erziehungshilfe und wird im häuslichen Rahmen und Lebensumfeld der Familien geleistet. Das Team der Familienhilfe setzt sich aus der sozialpädagogischen Familienhilfe und der alltagsorientierten Familienhilfe zusammen. Somit haben wir ein Pool von Familienhelfern, die je nach Qualifizierung bzw. Ausbildung in den Familien tätig werden. Das Büro der Familienhelfer befindet sich in der Einrichtung der DRK Kinder und Jugendhäuser in der Heerener Str. 29 a in Tangermünde. Das Büro dient als Anlaufstelle und Kontaktadresse.

    Des Weiteren gibt es eine Wohnung in Stendal, Stadtseeallee 100 für Psychodramatische Projektarbeit, Kindergruppen und Elterngruppen.

    1.1 Gesetzliche Grundlagen

    • SPFH gemäß § 27 i. V. m. dem § 31 SGB VIII
    • Alltagsorientierte Familienhilfe gemäß § 27 Abs. 2 SGB VIII


    1.2 Belegung

    Auf dem Gelände der DRK Kinder und Jugendhäuser in der Heerener Str. 29 a befindet sich im Obergeschoss das Büro der Familienhelfer. Für Teamberatungen, Fallbesprechungen, Supervisionen und Fortbildungen steht der Versammlungsraum zur Verfügung. Die Aufträge für die Familienhelfer werden durch den ASD – Jugendamtsmitarbeiter/ in vermittelt.
    Zur Psychodramatischen und sozialen Gruppenarbeit gibt es in Stendal, Stadtseeallee 100 eine Einraumwohnung, dort finden Gruppentherapeutische Sitzungen statt. (Kinderpsychodrama, Elterngruppen und Eltern- Kind- Gruppen)

    1.3. Fachpersonal

    Die Pädagogischen Mitarbeiter der Familienhilfe sind qualifizierte Fachkräfte,

    • 6 staatlich anerkannte Erzieher/ innen
    • 1 Heilerziehungspflegerin
    • 2 Sozialpädagogin

     

    Zusatzqualifikationen:

    • 1 Psychodrama – Leiter
    • 1 Systemische Beraterin
    • 2 Entspannungspädagoge
    • 1 Kinder und Jugendberater
    • 1 Kinderschutzfachkraft
    • 2 Trauma Pädagogen
    • 1 Motivational Interviewing

     

    Leitung und Verwaltung Tangermünde:

    • Einrichtungsleiterin
    • Pädagogische Leiterin
    • Haushaltssachbearbeiterin
  • 2. Zielgruppe

    Die Familienhilfe ist eine Dienstleistung, die im Auftrag des Jugendamtes von pädagogischen Fachkräften erbracht wird. Die Familienhilfe wendet sich an Familien und Lebensgemeinschaften mit minderjährigen Kindern, die durch eigene soziale Defizite oder Änderung der Familienstruktur mit der Erziehung, Bildung und Versorgung ihrer Kinder überfordert sind, deren Selbsthilfekräfte zur Bewältigung von akuten oder strukturellen Krisen nicht mehr ausreichen und die einer Hilfe mit aufsuchendem Charakter bedürfen. In vielen Fallgestaltungen bestehen Verschränkungen materieller, familiärer und biographischer Strukturen, die sich häufig als generationsübergreifende Konfliktmuster zeigen.

    Zusammengefasst ergeben sich komplexe Hilfebedarfe in folgenden Bereichen und beschreiben gleichzeitig die Zielgruppe der Hilfen:

    • Familien mit sozialen Ängsten / sozialer Isolation
    • Familien mit allgemeiner Überforderung durch sozioökonomische, kognitive oder sozialisationsbedingte Defizite
    • Familien mit akut oder chronisch eingeschränkter Erziehungsfähigkeit, Vernachlässigung oder beginnender Verwahrlosung
    • Familien mit Beziehungs- und Kommunikationsstörungen
    • Familien mit hohem Widerstandpotential
    • Familien, in denen Gewalt ausgeübt wird bzw. wurde(Kindeswohlgefährdung), sowie Missbrauchsproblematiken
    • Familien mit Suchtproblematik
    • Familien, in denen ein oder mehrere Familienmitglieder/er psychische Auffälligkeiten aufweisen
    • Veränderungen in der Familie, z.B. Trennung, Tod eines Familienmitglieds oder bei der Rückkehr von Kindern aus einem Heim oder einer Pflegefamilie
    • Familien mit unzureichenden Einkommens- und Wohnverhältnissen
    • Familien mit mangelnder Haushaltsplanung und -führung
    • Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedarfen im emotionalen, schulischen oder sozialen Bereich
    • Überforderung von minderjährigen und/oder alleinerziehenden Elternteilen

    Voraussetzung für die Begleitung der Familien ist eine dem Wohl des Kindes nicht entsprechend gewährleistete Erziehung und die Notwendigkeit sowie Eignung dieser Hilfeform. Hierzu entscheidet das Jugendamt.
    Weiterhin werden Freiwilligkeit, Mitarbeit des Familiensystems und der Wunsch der Familien nach einer Veränderung der Situation vorausgesetzt.

    Diagnosezeitraum / Kennenlernphase 6 – 12 Wochen, (Aufnahmephase, Kennenlernphase, intensive Arbeitsphase, Ablösephase = siehe Leistungsbeschreibung). Ist der Zeitraum, um zu evaluieren, ob die Hilfeform und auch der/die Familienhelfer/in die angemessene Wahl ist.

    Familien mit folgenden Problemen können nicht von uns begleitet werden:

    • wenn Eltern oder Kinder eine Fremdplatzierung unbedingt vorziehen
    • wenn Kindeswohl gefährdet ist und eine Fremdplatzierung angezeigt ist
    • bei akuter Suizidgefährdung der Eltern

     

  • 3. Ziele
    1. Hilfe zur Selbsthilfe in allen Lebensbereich
    2. Mobilisierung, Befähigung und Stabilisierung eines jeden Familienmitgliedes und /oder der gesamten Familie bei der Bewältigung und Organisation des Alltags,
    3. eigenständige, aktive dauerhafte Planung und Organisation des Lebens sowie Integration in das soziale Umfeld. Aufbau eines sozialen Netzwerkes.
    4. Erhalt des Familienverbundes und die Vermeidung einer Fremdunterbringung

     

    • Unterstützung einen geregelten Tagesablauf zu erarbeiten und umzusetzen
    • Ansprechpartner bei alltäglichen Problemen, z.B. Erziehungsschwierigkeiten, Umgang mit Ämtern und Behörden, partnerschaftlichen Konflikten, anschließend die gemeinsame Entwicklung von Lösungsstrategien
    • Beratung, Training und Anleitung der Haushaltsführung
    • Stärkung des Selbstwertgefühls, der Erziehungsverantwortung und des Selbsthilfepotenzials
    • Anleitung und Kontrolle der Gesundheits- und Körperpflege und der medizinischen Grundversorgung
    • Gestaltung einer gesunden Ernährungs- und Lebensweise
    • Vernetzung der Kontakte zu Behörden, Schulen, sozialen Einrichtungen
    • Abbau von Kontaktängsten, Vermittlung von Kenntnissen über Rechte und Pflichten
    • Training eines sicheren Auftretens beim Vortragen von Ansprüchen
    • Hilfestellung beim Ausfüllen von Anträgen
    • Beratung, Anleitung und Erstellung einer Finanzplanung
    • Anleitung einer angemessenen Freizeitgestaltung
    • Begleitung zu Netzwerkstellen, wie z.B. Schuldnerberatung, sozialpsychiatrischer Dienst, Ärzten, Schulen, Kitas
    • Anleitung und Training einer altersgerechten Erziehung und Förderung, sowie eines liebevollen Umgangs
    • Akzeptanz und Berücksichtigung der Bedürfnisse der Kinder
    • Erarbeitung gewaltfreier Konfliktlösungsstrategien
    • Lösungs- und Zielorientierung durch regelmäßige Zielkontrolle und Bewertung als Grundlage eines dynamischen Prozesses, der Veränderungen Rechnung trägt und die Hilfe strukturiert und überschaubar macht
    • Fragebögen zur Einschätzung von Kindeswohlgefährdung, wobei es vor allem in Fragen die das Kindeswohl betreffen, der Klarheit und Transparenz vonseiten der Helfer/innen bedarf


    Die Lebenslagen von Familien, Kindern und Jugendlichen werden in ihrer Ganzheitlichkeit und als komplexes soziales System wahrgenommen. Auf dieser Grundlage wird der tatsächliche Hilfebedarf und nicht das „vorhandene“ Hilfsangebot den Hilfeverlauf bestimmen.

     

  • 4. Methoden und Arbeitsprinzipien

    Fachliche Ausrichtung

    Die Arbeit der sozialpädagogischen Familienhilfe ist einmal auf die Stabilisierung der Familien in der Bewältigung und Organisation des Alltags, den Aufbau und die Reaktivierung von Selbsthilfekräften, die Entwicklung alternativer Problemlösungsstrategien und Handlungskompetenzen sowie die Förderung der Entwicklungschancen der Kinder und Jugendlichen ausgerichtet. Das Ziel besteht darin, die Familienmitglieder zu befähigen, langfristig ihre Probleme selbständig zu lösen.

    In Zusammenarbeit mit der Familie soll Hilfe zur Selbsthilfe in allen Lebensbereichen durch die Aufdeckung verschütteter Fähigkeiten und Stärkung vorhandener Eigenkräfte gegeben werden. Die Mobilisierung eines jeden Familienmitglieds und/oder der gesamten Familie soll eine eigenständige, aktive und dauerhafte Planung sowie Lebensorganisation ermöglichen und stabilisieren. Sie sollen in der Lage sein, sich in ihr soziales Umfeld integrieren zu können. Die Unterstützung einer SPFH ist dann möglich, wenn in der Familie eine grundlegende Alltagsorganisation noch möglich ist. Aus den individuellen Problemlagen entwickeln sich unterschiedliche. Die zwingende Voraussetzung zur Arbeit mit einer SPFH ist die Kooperationsbereitschaft und der Wunsch zur Veränderung der Familie.

    Methodisch beinhaltet die Suche nach passenden Lösungen für den Einzelfall folgende Schwerpunkte:

    • Exploration zu Familiensituation, Erziehungsverhalten, Grundversorgung, Entwicklungsstand und sozialer Vernetzung
    • Anamnese, Genogrammarbeit, Soziogramm um Zusammenhänge der Familie bzw. Ursprungsfamilie zu erkennen und zu deuten
    • Analyse des aktuellen familiären/individuellen Netzwerkes als Basis, um mögliche unterstützende Bezugspersonen zu identifizieren und zu aktivieren
    • Interaktionsanalyse zur Wahrnehmung von Beziehungs-, Kommunikations- und Handlungsmustern sowie zur Einschätzung des familiären Klimas
    • Ressourcenanalyse zur Sichtbarmachung von Kraftquellen, Stärken und Möglichkeiten des Familiensystems, um diese in Aktivitäten und Empfehlungen systematisch einzubeziehen und so die Entwicklung von Lösungskompetenz, Unabhängigkeit und Selbsthilfepotentialen zu erhöhen
    • durch Einzel-, Paar und Familiengespräche die Befähigung herstellen, aktiv zu werden und persönliche Ziele zu verfolgen und Probleme allein zu bewältigen
    • Erziehungsberatung um den Schutz des Kindes bzw. die Sicherung des Kindeswohls weiter auszubauen
    • Konfliktmanagement, zur Erarbeitung von Lösungsstrategien
    • Kompetenz- und Resilienzanalyse, Ermittlung individueller Vorstellungen, Erwartungen und Zielsetzungen

    Die Arbeit der alltagsorientierten Familienbegleitung, ist die Wiederherstellung des vorher bestehenden Gleichgewichtes innerhalb des Familiensystems und die Vermeidung eines Abrutschens in noch schlechtere Verhältnisse. Der Einsatz wird zunächst aktiv und dirigierend erfolgen. Langfristig besteht das Ziel darin, die Familienmitglieder zu befähigen, ihre Probleme selbstständig oder mit Hilfe der Fachkräfte zu lösen (Hilfe zur Selbsthilfe). Es erfolgt die Hilfe zur Selbsthilfe in allen Lebensbereichen aber auch die Anleitung und Vermittlung neuer Wissensinhalte und Handlungsmuster in den Bereichen Hauswirtschaft, Kochen, Säuglingspflege und Kinderbetreuung, Erziehungsverhalten, Gesundheitsverhalten sowie Unterstützung bei Behördengängen.
    Unabhängig von der Anzahl vorhandener Faktoren ist die Unterstützung Einzelner oder der Familie durch eine AoF dann notwendig, wenn die Familie ihre Alltagsorganisation nicht mehr überblickt, wenig flexibel mit Veränderungen oder belastenden Ereignissen umgehen kann oder Ressourcen nicht aktiviert werden und der Familienzusammenhalt zu angespannt ist, um gemeinsame Lösungen zu entwickeln. Vorwiegend suchen das Helfer/innen die Familien in ihrer vertrauten Umgebung auf. Dies hilft ihnen, das System im Zusammenhang zu verstehen und lebensadäquate Unterstützungsmaßnahmen zu finden.

    Diese können z.B. sein:

    • Unterstützung einen geregelten Tagesablauf zu erarbeiten und umzusetzen
    • Ansprechpartner bei alltäglichen Problemen, z.B. Erziehungsschwierigkeiten, Umgang mit Ämtern und Behörden, partnerschaftlichen Konflikten, anschließend die gemeinsame Entwicklung von Lösungsstrategien
    • Beratung, Training und Anleitung der Haushaltsführung
    • Stärkung des Selbstwertgefühls, der Erziehungsverantwortung und des Selbsthilfepotenzials
    • Anleitung und Kontrolle der Gesundheits- und Körperpflege und der medizinischen Grundversorgung
    • Gestaltung einer gesunden Ernährungs- und Lebensweise
    • Vernetzung der Kontakte zu Behörden, Schulen, sozialen Einrichtungen
    • Abbau von Kontaktängsten, Vermittlung von Kenntnissen über Rechte und Pflichten
    • Training eines sicheren Auftretens beim Vortragen von Ansprüchen
    • Hilfestellung beim Ausfüllen von Anträgen
    • Beratung, Anleitung und Erstellung einer Finanzplanung
    • Anleitung einer angemessenen Freizeitgestaltung
    • Begleitung zu Netzwerkstellen, wie z.B. Schuldnerberatung, sozialpsychiatrischer Dienst, Ärzten, Schulen, Kitas
    • Anleitung und Training einer altersgerechten Erziehung und Förderung, sowie eines liebevollen Umgangs
    • Akzeptanz und Berücksichtigung der Bedürfnisse der Kinder
    • Erarbeitung gewaltfreier Konfliktlösungsstrategien
    • Lösungs- und Zielorientierung durch regelmäßige Zielkontrolle und Bewertung als Grundlage eines dynamischen Prozesses, der Veränderungen Rechnung trägt und die Hilfe strukturiert und überschaubar macht
    • Fragebögen zur Einschätzung von Kindeswohlgefährdung, wobei es vor allem in Fragen die das Kindeswohl betreffen, der Klarheit und Transparenz vonseiten der Helfer/innen bedarf
  • 5. Besonderheiten

    Gruppenangebote

    Neben familienorientierten Prozessen soll soziale Gruppenarbeit ergänzende Lern- und Aktivitätsmöglichkeiten bieten, die soziale Integration und soziale Kompetenzen fördern. Das Erfahren entwicklungsfördernder, sozial akzeptierter Selbstwirksamkeit und die Förderung sozialverträglicher Konfliktlösungskompetenzen sind hierbei ein wesentliches Moment. Ferner finden sich hier Möglichkeiten zur Kontaktknüpfung, zur Information und zum Austausch mit und Lernen von anderen Betroffenen.

    Psychodramatische Einzel- und Gruppenangebote

    Es besteht die Möglichkeit, besondere Bedürfnisse und Wünsche einzelner Kinder und Jugendlicher durch individuelle, fördernde, unterstützende und entlastende Angebote zu realisieren. Für Kinder mit sozialen Schwierigkeiten, gehört die psychodramatische Gruppenarbeit zum festen Inhalt des Angebots. Die koedukative Gruppe findet fortlaufend zwei- bis viermal monatlich statt und nimmt Kinder ab 4 Jahren auf, deren soziale Kompetenzen gezielt erarbeitet und ausgebaut werden sollen.
    Das Gesamtziel beinhaltet die Entwicklung einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit und die Unterstützung bei der Reduzierung von Entwicklungsdefiziten und Verhaltensauffälligkeiten. Dieses Ziel soll erreicht werden, durch die Förderung des Selbstwertgefühls, der Eigen- und Fremdwahrnehmung und der Kommunikationsfähigkeit, sowie der Entwicklung eines realistischen Selbstbildes, Respekt sich selbst und anderen gegenüber, Vertrauensverhältnisse aufbauen und pflegen, Konfliktmanagement, Verantwortungsübernahme und Stressbewältigung. Dieses Angebot wird auch den Eltern vorgestellt sowie z.T. auch in Kombination Eltern – Kind bearbeitet. Des Weiteren werden Transfer, Umsetzung und Vertiefung im familiären Alltag angestrebt.

    Das Ziel soll durch die folgenden Methoden erreicht werden:

    1. Kindergruppe

    • Soziales Kompetenztraining
    • Erweiterung des Rollenverhaltens
    • Entspannungs-, Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübungen

    2. Elterngruppe (ohne Kinder)

    • Austausch über Entwicklungen zu Bindung/ Beziehung
    • Konfliktlösungstraining
    • Entspannungsübungen

    3. Elterngruppe mit Kindern

    • Training von Eltern-Kind-Interaktionen
    • Entwicklung der Wahrnehmung von Bedürfnissen der Kinder

    4. Angebote in den Ferien für Eltern und Kinder

    • Gruppenerlebnisse miteinander in entspannter Atmosphäre
    • Ressourcenorientiertes Entdecken von gemeinsamer Freizeitgestaltung im Umfeld der Familie
    • Gemeinsame Projekte wie z.B. kochen und gesunde Ernährung

     

    Elternkurse

    Niedrigschwellige Angebote wie Eltern- oder Familienfrühstück und kreative Angebote
    In unregelmäßigem Rhythmus wird zu einem Eltern- oder Familienfrühstück eingeladen, bei dem Familien Gelegenheit haben, sich in ungezwungener Atmosphäre kennenzulernen und auszutauschen. Parallel erfolgt die Anbahnung von Interessensgruppen wie z.B. speziell junge Mütter.

    Elterntraining zum Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern
    Die allgemeine Zunahme von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten, z.B. ADS/ADHS geht einher mit einer gleichzeitig existierenden Unterversorgung an beratenden und therapeutischen Angeboten, die den Erziehungsalltag und das Zusammenleben erleichtern können. Die Erziehungsberechtigten werden informiert und sensibilisiert und es werden Strukturen vermittelt, die langfristig den Alltag vereinfachen können. Vorhandene Ressourcen werden aktiviert und eine positive Eltern-Kind-Kommunikation gefördert.

    Hausaufgaben – Schulung
    Die Hausaufgaben - Schulung ist ein familienübergreifendes Angebot an Eltern, sich mit der Schaffung einer entspannten, altersangemessenen und adäquaten Gestaltung und Begleitung der Hausaufgabensituation auseinander zu setzen. Darüber hinaus werden Themen wie Förderungsmöglichkeiten und -methoden sowie alles rund um Schule, Leistungen und Konzentration bearbeitet.

    Eltern – Kind – Gruppe
    Diese Gruppe findet nach Bedarf statt und richtet sich gerade an Eltern (und deren Kinder) mit geringen Bildungsmöglichkeiten, eigenen Sozialisationsdefiziten und begrenzten sozialen Möglichkeiten. Ziel ist die Verbesserung der Eltern – Kind – Interaktion, der Sensibilisierung, der Vermittlung altersgerechter Fördermöglichkeiten und der Förderung von Kontakten mit Gleichaltrigen.

    Geschlechtsspezifische Jugendgruppen
    Sowohl für Mädchen als auch für Jungen ab etwa 13 Jahren werden getrennt voneinander spezifische Gruppenangebote umgesetzt, die im Bedarfsfall miteinander vernetzt werden können. In den Gruppen steht themen- und erlebnisorientierte Arbeit mit Selbsterfahrungs- und Gesprächsanteilen im Vordergrund.

    Diverse Gruppenangebote
    Weitere Komplexe der Gruppenarbeit beziehen sich auf die Arbeit mit Eltern und beinhalten Angebote (z.B. Bewerbungsunterstützung) wie themenzentrierte Informationsveranstaltungen (z.B. richtige Lagerung von Medikamenten) oder Gesprächsrunden. Der Fokus dieser Angebote liegt auf der Vermittlung von Verständnis und der Anregung praxisorientierter, familiär integrierbarer Ideen. In den Sommerferien werden spezielle kostengünstige Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche und Familien organisiert (musisch, bewegungsorientiert, kulturell). Eltern erhalten hierdurch konkrete Anregungen zur Nachahmung.

     

  • 6. Qualitätssicherung

    Unter Maßnahmen der Qualitätssicherung und Entwicklung verstehen wir formalisierte, standardisierte und geordnete Teilprozesse, die der Beständigkeit und/ oder der kontinuierlichen Verbesserung unserer einrichtungsspezifischen Qualität dienen.

    Hierzu zählen:

    • Mitarbeiterqualifizierung, externe und interne Fortbildungen
    • Arbeitsorganisation, Arbeitsvorbereitung, Koordination
    • Sämtliche Dokumentation u.a. von Hilfeverläufen, Entwicklungsberichte, Aktennotizen, Erstellung von Dienstplänen, Protokolle von Beratungen und Versammlungen, Heimbeirat, Hilfeplankonferenzen, Beobachtungsprotokollen, Verlaufsdokumentation usw.
    • Vernetzung und Kooperation der ambulanten und stationären Bereiche
    • Kooperation mit Netzwerken
    • Zusammenarbeit mit dem zuständigen Jugendamt / Vormund
    • Fachliche Reflexion, Team – und Fallberatungen
    • Supervision
    • Dokumentation und Meldepflicht von Besonderheiten Vorkommnissen und gesetzliche Regelungen zum Kinderschutz § 8a SGB VIII
    • Krisenmanagement
    • Einarbeitungskonzept Mitarbeiter/innen
    • Konzeptionelle Weiterentwicklung (Standards)
    • Arbeit mit dem sexualpädagogischen Konzept
    • Arbeit mit dem Gewaltschutzkonzept,
    • Partizipation und Beschwerdemanagement
    • Externe Möglichkeiten zur Beschwerde sind veröffentlicht in jeder Gruppe / Team (Aushang)
    • Öffentlichkeitsarbeit und Transparenz
    • Arbeit am Qualitätshandbuch – Qualitätsmanagement
    • Beratung zu Entwicklungs- und Investitionsmöglichkeiten

     

    Im Rahmen der Qualitätssicherung führen wir eine kontinuierliche Konzeptentwicklung durch. Darüber hinaus sind speziell abrufbare, interne Angebote wie Beratung, Prozessbegleitung und Kriseninterventionen als qualitätserweiternd zu sehen. Entsprechend des Datenschutzgesetzes verpflichtet sich der Einrichtungsträger, einen den Bestimmungen des SGB VIII entsprechenden Schutz der Sozialdaten bei ihrer Erhebung, Verarbeitung und Nutzung zu gewährleisten.
    Die Vereinbarung zum Kinderschutz wurde zwischen dem DRK Kreisverband Östliche Altmark e. V. und Landkreis Stendal als örtlicher Träger der öffentlichen Jugendhilfe im Dezember 2017 unterzeichnet. Die genauen Leistungsbeschreibungen werden bei Bedarf zugesandt. Die verhandelten Entgelte sind vorhanden und werden ebenfalls bei Bedarf übermittelt.

  • 7. Kontaktdaten der Gruppe

    DRK Kinder und Jugendhäuser „Anne Frank“
    Heerener Str. 29a
    39590 Tangermünde
    Teamleiterin: Frau Rosenbaum / Stellv. Teamleiterin: Frau Rother

    Mobil Frau Rosenbaum: 0173 / 21 21 466
    Mobil Frau Rother: 0173 / 21 65 637

    Tel.: 039322 / 72 21 14
    Mobil: 039322 / 72 21 50
    familienhilfedrk-stendal.de