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Seniorenberatung - Hilfe in den eigenen vier Wänden

Ansprechpartner

Ulrike Walkowiak
Mobil: 0162 | 28 65 43 8
u.walkowiakdrk-stendal.de

Lisa Müller
Mobil: 0162 | 28 67 622
l.muellerdrk-stendal.de

Seniorenberatung
Frommhagenstraße 21
39576 Hansestadt Stendal

Telefon: 03931 | 58 98 79 5

Beratungszeit
Montag - Freitag 9 - 13 Uhr

Ziel unserer Seniorenberatung ist es, Ihnen in vielen Belangen des Alltags, im Umgang mit Behörden und bei der Suche nach Erleichterungen als Senior zu helfen. 

  • Zu welchen Fragen werden Senioren und Angehörige beraten?
    • Verbesserung der Pflege Zuhause
    • Unterstützung pflegender Angehöriger
    • Betreuungs- und Entlastungsangebote
    • Zuschüsse im Umbau der Wohnung
    • Tages- und Nachtpflege
    • erweiterter Leistungsanspruch für dementiell Erkrankte
  • Wann und wo findet die Beratung statt?

    Die Beratungszeit ist von Montag bis Freitag 9 bis 13 Uhr. 

    Die Beratung findet entweder in den Räumlichkeiten der Seniorenberatung statt,

    Seniorenberatung
    Frommhagenstraße 21 
    39576 Hansestadt Stendal

    oder auf Anfrage in den eigenen vier Wänden.

  • Was macht die Seniorenberatung aus?

    Wir möchten Ihnen helfen...so, wie Sie die Hilfe benötigen. Daher haben wir uns einige Ziele gesetzt:

    • Wohnortnahe Beratung und Begleitung:
      Die Beratung ist grundsätzlich kostenlos und ist auch in den eigenen vier Wänden möglich, wenn die hilfesuchende Person z.B. in ihrer Mobilität eingeschränkt ist. Themen, zu denen wir beraten sind die Antragsstellung im Bereich der Pflegeversicherung, alters-/ behindertengerechte Umbaumaßnahmen mit Förderung durch die Pflegekassen, Hilfe bei der Suche nach einer altersgerechten Wohnung.
    • Vermittlung und Schaffung von bedarfsgerechten Dienstleistungen und Angeboten:
      Wir sehen uns als Schnittstelle zu anderen Dienstleistern und können Betroffene bei entsprechenden Bedarfslagen weitervermitteln.
    • Bedarfsgerechte Wohnangebote:
      Wir beraten und begleiten Sie bei Wohnungsanpassungsmaßnahmen. Die Wohnraumberatung wurde  durch die Einrichtung einer Musterwohnung in Stendal mit AAL Technologie (Altersgerechte Assistenzsysteme) erweitert. „Ambient Assisted Living" (AAL) steht für Konzepte, Produkte und Dienstleistungen, die neue Technologien in den Alltag einführen um die Lebensqualität für Menschen in allen Lebensphasen, vor allem im Alter zu erhöhen. 
    • Generationengerechte räumliche Infrastruktur:
      Eine Generationengerechte räumliche Infrastruktur ist ein weiteres Aufgabengebiet. Dazu erkunden wir zusammen mit Bewohnern das Umfeld, um Hürden und Tücken beim Weg zum Einkaufen, beim Spazierengehen usw. ausfindig zu machen. Wir setzen uns dann mit der Stadt bzw. den Verantwortlichen zusammen, um Verbesserungen zu schaffen. Es konnten auf diesem Weg bereits Bänke an wichtigen Knotenpunkten aufgestellt werden, auf denen man sich erholen und verweilen kann. Auch die nächtliche Stadt- und Parkbeleuchtung ist Thema. 
    • Tragende soziale Infrastruktur:
      In Stendal entstand ein Stricknachmittag für Seniorinnen und Berufstätige. Mit der Teilnahme am 3. Stendaler Freiwilligentag mit einem Stricknachmittag an der Goetheschule Stendal sollte auch bei Kindern das Interesse am Stricken geweckt werden. In Tangermünde wird seit August 2016 jeden Mittwoch ein gemeinsamer Spaziergang für Senioren angeboten, der auch gemeinsame Einkäufe oder den Besuch eines Cafe´s beinhaltet. Die Leistungen sind, bei einer vorhandenen Pflegestufe, über die Pflegekassen abrechenbar.
    • Wertschätzendes gesellschaftliches Umfeld:
      Durch gemeinsame Veranstaltungen möchten wir ein „Wir- Gefühl„ erzeugen. In Tangermünde gibt es in der Robert-Schumann Straße dazu regelmäßige Veranstaltungen. In Stendal werden ebenfalls Veranstaltungen, z.B. das Sommerfest „Am Schwanenteich“, der Freiwilligentag, oder ein Quartiersfest wie im Mai 2016 genutzt. Wir engagieren uns weiterhin  im Projekt der Freiwilligenagentur Altmark e.V. „engagierte Stadt Stendal“ für den Aufbau eines wertschätzenden gesellschaftlichen Umfeldes.
  • Ist die Beratung kostenlos?

    Die Beratung ist grundsätzlich kostenfrei und auch in den eigenen vier Wänden möglich.

  • Treff in der kleinen Markthalle Stendal

    Kostenfreie Beratung auch beim Seniorenfrühstück

    Die Pflege erfährt derzeit einen Wandel: das Pflegestärkungsgesetz II und III ist bereits seit Beginn des Jahres in Kraft. Doch was steckt eigentlich dahinter und welche Möglichkeiten bringen die Neuerungen auch für Sie Zuhause als Senior oder pflegender Angehöriger mit sich? Stellen Sie Ihre Fragen in der DRK Seniorenberatung wie im Angebot oben beschrieben oder kommen Sie einfach jeden 3. Mittwoch im Monat zum Seniorenfrühstück in die kleine Markthalle. Ab 9.00 Uhr finden auch hier interessante Gesprächsrunden statt (jeder bringt sein Frühstück mit, Getränke inkl.). Sie sind herzlich willkommen.

    • Allgemeine Beratung: Termine nach Absprache
    • Handysprechstunde: Dienstag und Donnerstag von 10.00 bis 12.00 Uhr
    • Stricknachmittag: 1. und 3. Dienstag im Monat von 14.00 bis 16.00 Uhr

    ...in der Hallstr. 49 in Stendal

  • Treff Seniorenberatung Tangermünde
    • Allgemeine Beratung: Dienstag- und Mittwochvormittag von 08.00 bis 12.00 Uhr

    Kontakt:
    Ehrenamtliche (in Vertretung)
    Tel.: 03931 / 58 98 795
    t.legdedrk-stendal.de

    ... in der Robert-Schumann-Str. 8-10 in Tangermünde


Ein gefördertes Projekt mit vielen Facetten

Seit September 2014 gibt es innerhalb des DRK Kreisverbandes das Quartiersmanagement, so die offizielle Bezeichnung unserer Seniorenberatung. Fokus lag und liegt zu Beginn auf der Altstadt der Hansestadt Stendal. Dieser Bereich wird jedoch Anfang 2017 auf den Landkreis ausgeweitet. Der DRK Kreisverband übernimmt damit Verantwortung, bei der Gestaltung des Sozialraumes einer Kommune mitzuwirken. Die Arbeit beinhaltet ein wichtiges und vielversprechendes Aufgabenfeld, welches die Wünsche und notwendigen Belange der Senioren und deren Angehörige der Stadt, insbesondere der Mitbürger der Altstadt, aufgreift. 

Quartiersmanager koordinieren die Arbeit seit Juni 2015, vermittelt zwischen den Bürgern, der Stadt, den betreuenden und pflegenden Dienstleistern, den ehrenamtlich tätigen Helfern und vielen weiteren Ansprechpartnern vor Ort. Auf diese Weise soll ein Hilfe-Mix entstehen, der beispielsweise ein Verbleiben in der eigenen Häuslichkeit so lange wie möglich realisierbar macht. Die Beratung wird mit den verschiedenen Versorgungsangeboten der Region gebündelt, so dass der Hilfesuchende auf kurzem Wege die ihm wichtigen Informationen erhält. 

Zudem soll ein nachbarschaftliches Engagement sowie die Hilfe zur Selbsthilfe aktiviert und voran gebracht werden. Dies stärkt und verbessert die gewohnte Lebensqualität sowie die Versorgungslage jedes Einzelnen sowie das Miteinander. 

Es werden daher verschiedene Projekte mit und für Senioren ins Leben gerufen, bei denen sich jeder Bürger mit Ideen und Tatendrang einbringen kann. Eine Aktion fand beispielsweise im Dezember 2014 statt: die Quartiersbegehung mit Senioren und Netzwerkpartnern. Ziel war es, erste physische Hürden der Altstadt Stendal aufzudecken und die dadurch entstehenden Probleme für Senioren an die Stadt Stendal heranzutragen. 

Dieses 3-jährige Projekt wird mit 75.000 € von der Deutschen Fernsehlotterie gefördert.