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Beratungsstelle für Betroffene sexualisierter GewaltBeratungsstelle für Betroffene sexualisierter Gewalt

Beratungsstelle für Betroffene sexualisierter Gewalt

Ansprechpartner

DRK Beratungs- und Interventionsstelle Miß-Mut
Bruchstr. 1
39576 Stendal
miss-mut@drk-stendal.de

Telefon:
Beratungsstelle: 03931 | 21 02 21
Interventionsstelle: 03931 | 70 01 05
Fax: 03931 | 70 01 04

Andrea Heinze
Beratung und Prävention
a.heinze@drk-stendal.de

Annabell Seifert
Beratung und Prävention
a.seifert@drk-stendal.de

Sexuelle Gewalt reicht von unangenehmen Blicken über ungewollten Körperkontakt bis hin zur Vergewaltigung. Besonders schwerwiegend ist dabei die sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendlichen.

Ein Verstoß gegen die sexuelle Selbstbestimmung hat strafrechtliche Folgen. Die Betroffenen erleiden schwerwiegende seelische Verletzungen und müssen deshalb geschützt und bei der Verarbeitung des Erlebten unterstützt werden. Sexuelle Gewalt bedeutet stets eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte eines Menschen, sie ist ein Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht und auf die Würde des Menschen.

Am häufigsten tritt sexualisierte Gewalt dort auf, wo wir sie am wenigsten erwarten und uns am sichersten fühlen: im Familien- und Freundeskreis, in Freizeiteinrichtungen, am Arbeitsplatz. Zudem können in der Kindheit erlebte und nicht aufgearbeitete (Missbrauchs-) Erfahrungen eine gelingende Gestaltung des späteren Lebens verhindern.

Das Thema sexualisierte Gewalt hat durch das Amt des Unabhängigen Beauftragten in Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs seit 2010 einen wahrnehmbaren Platz in der Gesellschaft und somit in der Öffentlichkeit gefunden. Am 12. Dezember 2018 wurde das Amt einer/eines Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs durch das Bundeskabinett dauerhaft eingerichtet und Johannes-Wilhelm Rörig zum 1. April 2019 für die Dauer von weiteren fünf Jahren erneut zum Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs berufen. (Quelle: beauftragter-missbrauch.de/der-beauftragte/das-amt) Somit ist ein weiterer Schritt Richtung Enttabuisierung gegangen worden. Die öffentliche Erlaubnis zu reden und nicht zu schweigen, ermutigt viele betroffene Menschen ihr Schweigen zu brechen. Dem gegenüber stehen angesprochene Menschen, die Sicherheit im Umgang mit Betroffenen benötigen.

Unsere Arbeit für Betroffene, Unterstützungspersonen und Fachkräfte beinhaltet:

  • Krisenintervention
  • Psychosoziale Beratung
  • Beratung und Fallbesprechungen für Fachkräfte
  • Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen
  • Elternabende
  • Prävention